Wundervolle Orte
Meißens Gassen, Höfe und Brückenbögen verwandelten sich in Schauplätze der Geschichte und Geschichten und luden zum Verweilen, Zuhören und Träumen ein. Zu den zentralen Spielorten zählten der Marktplatz, der Schlossbrückenbogen, das Tuchmachertor, der Amtsgerichtshof und der Platz an der Burgstraße. Doch auch ungewöhnliche und versteckte Orte boten eine einzigartige Kulisse für die historischen und fantastischen Geschichten, wie beispielsweise der urtümliche Dachstuhl des Torhauses.
Einen Überblick über die Lesungsorte sehen Sie hier.
Albrechtsburg
Die Albrechtsburg in Meißen gilt als erster Schlossbau Deutschlands. Im Jahre 1470 wurde mit dem Bau der spätgotischen Schlossanlage begonnen. Erst 1676 erhielt das Schloss seinen heutigen Namen. Das Schloss beherbergte von 1710 bis 1863 die erste europäische Porzellanmanufaktur. Seit 1881 ist die Albrechtsburg als Museum der Öffentlichkeit zugänglich.
Marktplatz
Der Marktplatz, in dessen Umfeld die deutschen Siedler im Mittelalter ihre Bürgerstadt planmäßig anlegten, besteht seit 1150 annähernd in den heutigen Dimensionen. Damit hat er wohl von allen sächsischen Marktplätzen am meisten sein mittelalterliches Aussehen bewahrt. Das große spätgotische Rathaus und viele stattliche Renaissance-Bürgerhäuser schmücken den zentralen Platz.
Frauenkirche Meißen
Die Frauenkirche Meißen ist die älteste Bürgerkirche in Meißen und nach wie vor ein lebendiges Stück Stadtkultur. Erstmalig erwähnt wurde sie im Jahre 1205. Sehenswert ist der geschnitzte Marienaltar, der um 1500 entstanden ist. Ein großes Tafelbild (1549), welches in der Cranachschule gefertigt wurde, hängt in der Nordwestkapelle. Vom Turm der Frauenkirche erklingt das älteste stimmbare Glockenspiel aus Meißner Porzellan. Von der Aussichtsplattform des Kirchturmes haben Besucher einen einzigartigen Blick über die Dächer der historischen Altstadt.
Schlossbrückenbogen
Unter dem großen, aus mächtigen Sandsteinen gemauerten Brückenbogen, verbirgt sich ein kleiner märchenhafter Platz auf dem steilen Weg hoch zur Burg. Von der zinnengekrönten Brücke eröffnet sich Ihnen ein traumhafter Ausblick auf die Altstadt.
Tuchmachertor
Dieses Tor ist eines der schönsten Zeugnisse der Renaissance in Meißen. Im Jahre 1614 wurde es von der wohlhabenden Tuchmacherzunft Meißens als Eingangstor für den Stadtfriedhof gestiftet. Mit diesem Handwerk gelangten die eingewanderten Flamen rasch zu wirtschaftlicher Bedeutung und hohem Ansehen.
Amtsgerichtshof
Die stattlichen alten Bäume im Innenhof zwischen Gericht und Albrechtsburg schaffen eine Oase der Ruhe und Besinnlichkeit. Lassen Sie sich nieder und genießen Sie das wunderschöne Panorama der gegenüberliegenden Elbseite.
Platz an der Burgstraße
Gelegen im historischen Mittelpunkt der Stadt, am Fuße der Albrechtsburg, kann der Besucher an diesem Ort die Geschichte Meißens auf sich wirken lassen. Die malerische Atmosphäre des Platzes ist geprägt von dem alten Röhrfahrtbrunnen, der die Stadt im Mittelalter mit Wasser versorgte.




